Künstliche Intelligenz (KI) verändert unseren Alltag radikal, doch zu welchem Preis? Während ChatGPT und Co. uns viele Aufgaben erleichtern, steigt der Bedarf an Energie und Ressourcen für die Nutzung dieser Systeme. In diesem Kurs betrachten wir verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit im Kontext von KI:
– Wie sind KI-Systeme aufgebaut und warum verbrauchen sie so enorme Mengen an Strom und Wasser?
– Wie ökologisch agieren die großen KI-Anbieter wirklich und welche Faktoren spielen neben dem Energiebedarf eine Rolle?
Der „Rebound-Effekt“: Warum machen neue Effizienzen geplante Einsparungen oft wieder zunichte?
– Wie stark ist unsere Abhängigkeit von internationalen Konzernen und welche europäischen Alternativen gibt es?
Diese Fragen wollen wir praxisnah diskutieren. Dabei werfen wir auch einen Blick auf uns selbst: Wir hinterfragen unser eigenes Nutzungsverhalten und zeigen Wege auf, dieses zu optimieren. Gleichzeitig betrachten wir die positiven Potenziale: Wir diskutieren konkrete Ideen und Beispiele, wie intelligente Systeme aktiv zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit beitragen können.
Die Teilnehmenden erwerben in diesem Kurs die Kompetenz, den physischen Ressourcenbedarf von KI-Systemen (Energie, Wasser, Rohstoffe) fachlich einzuordnen und die ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung kritisch zu bewerten sowie ihr eigenes Nutzungsverhalten zu reflektieren.
Der Kursleiter Jürgen Schwarz ist Diplom-Physiker und hat sich dem Thema Klimakrise und ihren naturwissenschaftlichen und technischen Hintergründen angenommen. Er gibt Workshops und Vorträge im Bundesgebiet. Besonders wichtig ist ihm die gemeinsame Verantwortung für unseren Planeten.
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